Skip to content

Was tun bei Anquatschversuchen

2. September 2012

Immer wieder werden Leute aus linken Zusammenhängen von Mitarbeiter_innen des Inlandsgeheimdienstes ‚Verfassungsschutz‘ ange­sprochen, um diese für eine vermeintliche oder tatsächliche Zusammenar­beit zu gewinnen. Es werden oft finanzielle Mittel für eine Zusammenar­beit in Aussicht gestellt, oft aber auch einhergehend mit Drohungen, dass sie als VS dieses oder jenes (oft geht es um offene Strafverfahren) zu den Gunsten oder Ungunsten des Betroffenen beeinflussen könnten.
Anquatschversuche durch den Geheimdienst haben das primäre Ziel der Einschüchterung und Verunsicherung und deshalb sollten diese Vorfälle unbedingt anderen Genoss_innen mitgeteilt werden, damit durch solidari­sche Unterstützung der/des Betroffenen eine Einschüchterung ins Leere läuft.

Diese Gespräche finden meist in einem Umfeld statt, in dem der/die Betrof­fene sich normalerweise sicher fühlt. Klassischerweise wird an der Haus­tür geklingelt, aber es kam auch schon zu Anquatschversuchen am Ar­beitsplatz, in der Uni, im Bus auf dem Weg zum Fussballtraining oder auch auf den Zug wartend an der Bahn-​Station.

Anquatschversuche kommen also in der Regel unerwartet, da die Behör­den es darauf anlegen, die Betroffenen zu überrumpeln und zu verunsi­chern. Umso wichtiger, sich gezielt auf einen möglichen Kontaktversuch vorzubereiten!

Deshalb gibt es nun einen neuen Flyer zum Thema Umgang mit Anquatsch­versuchen mit einigen Informationen und Tipps:

Hier als pdf-​download und bei unseren Infotischen, der Roten Hilfe-Theke als  Papierversion. Weitere Rechtshilfe-Tipps findet ihr hier.

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.