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Empfehlungen zu Vorladungen im Zusammenhang mit dem Naziaufmarsch am 25. Mai

21. August 2013

Im Moment verschickt die Polizei Karlsruhe Vorladungen im Zusammenhang mit dem verhinderten Naziaufmarsch in Karlsruhe am 25. Mai. Die Rote Hilfe Ortsgruppe Karlsruhe ruft alle Betroffenen auf, nicht auf die Vorladungen zu reagieren und sich bei der Ortsgruppe zu melden, um ein gemeinsames Vorgehen zu entwickeln.

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Am 25.05. verhinderte ein breites antifaschistisches Bündnis einen als „nationale Großdemonstration“ beworbenen Naziaufmarsch in Karlsruhe.
Über 2.000 Menschen beteiligten sich an Blockaden rund um den Bahnhofsvorplatz und machten den Aufmarsch so unmöglich. Trotz des friedlichen Charackters der Blockaden stürmten immer wieder BFE-Trupps in die Menge und griffen die BlockiererInnen mit Schlagstöcken und Pfefferspray an. Dabei kam es zu mehreren Verletzten.

Zur Zeit verschickt die Kriminalpolizei Karlsruhe (Staatsschutz) erste Vorladungen an Personen, gegen die Ermittlungsverfahren in Zusammenhang mit den Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 25.05. laufen.
Wir empfehlen allen Betroffenen:

– reagiert nicht auf die Vorladungen der Kriminalpolizei! Vorladungen der Polizei sind grundsätzlich freiwillig, jede Äußerung hilft der Polizei bei ihren Ermittlungen, entweder gegen dich oder gegen andere. Scheinbar „entlastende“ Aussagen können entweder andere belasten, oder der Polizei Tipps geben, nach weiteren Beweisen gegen dich zu suchen oder sie zu erfinden.
Deshalb: Bei Polizei und Staatsanwaltschaft konsequente Aussageverweigerung!

meldet euch bei der Roten Hilfe Karlsruhe! Für eine kontinuierliche und koordinierte Antirepressionsarbeit ist es wichtig, möglichst frühzeitig über alle Fälle informiert zu sein.

Anna und Arthur halten’s Maul!

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