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Vortrag zum Anschlag in Suruç am 28.02.2016

24. Februar 2016

Am 20. Juli 2015 explodierte auf dem Gelände des Amara Jugendzentrums in Suruç eine Bombe inmitten einer Gruppe von mehreren hundert Jugendlichen. Sie riss 33 von ihnen in den Tod.

Zu dem Anschlag bekannte sich der sogenannte Islamische Staat (IS). Es handelte sich um einen gezielten Angriff auf die Föderation der sozialistischen Jugendvereine (SGDF). Etwa 300 jugendliche Mitglieder der linken Jugendorganisation hatten sich anlässlich des Wiederaufbaus der vom Krieg zerstörten Stadt Kobane eingefunden.

Im Rahmen einer bundesweiten Spendenkampagne findet in Zusammenarbeit mit der Roten Hilfe e.V. eine bundesweite Infotour statt, bei der ein Überlebender des Anschlages über die aktuelle Situation berichten wird. Thematisch wird es dabei auch um die Repressionswelle der türkischen Behörden gegen linke und kurdische Aktivist*Innen gehen. Ein weiterer Fokus wird auf der benötigten Hilfe für die Hinterbliebenen und Schwerverletzten des Anschlages liegen. Es werden dringend Spendengelder benötigt, um eine professionelle und langfristige Betreuung z.B. psychologischer Art gewährleisten zu können oder die Grabstätten zu finanzieren.
Vortrag eines Überlebenden mit Kaffee und Kuchen
Am Sonntag den 28.02.2016 um 16 Uhr in der Planwirtschaft
Kaffee und Kuchen gibts ab 15 Uhr (könnt gerne auch eine Kuchenspende mitbringen)

Veranstaltet wird der Vortrag in Zusammenarbeit mit dem OTKM Karlsruhe

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