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Info-Veranstaltung zum Tag der Politischen Gefangenen | 21. März, 19 Uhr, Barrio 137, KA-Südstadt

27. Februar 2020

Der 18. März erinnert an den Aufstand der Pariser Kommune im Jahr 1871, aber auch an ihre Zerschlagung und die folgende Repression. Die Internationale Rote Hilfe erklärte den Tag 1923 zum „Internationalen Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen“. Nach dem Ende des Nazifaschismus gab es erst wieder 1996, auf Initiative von Libertad und der Roten Hilfe, einen Aktionstag für die Freiheit der politischen Gefangenen. Seitdem finden jährlich am 18. März Veranstaltungen, Demonstrationen und Weiteres für die von Repression Betroffenen und für Antirepressionsarbeit statt. Zum diesjährigen 18. März befassen wir uns mit der Solidaritätsarbeit im Kontext der Kandel-Proteste:
Seit 2018 finden in der rheinland-pfälzischen Kleinstadt Kandel, in Wörth und Landau regelmäßig Proteste gegen Aufmärsche von Nazis, Rassist*innen und anderen Rechten statt. Im Zuge der Proteste kam es zu unzähligen juristischen Verfahren gegen engagierte Antifaschist*innen und Nazigegner*innen. Gemeinsam mit der Roten Hilfe und örtlichen antifaschistischen Strukturen hat sich 2019 die Solidaritätskampagne „Niemand bleibt im Regen steh‘n“ gegründet. Ziel der Kampagne ist es, die von Repression Betroffenen bei ihren Verfahren und darüber hinaus zu unterstützen.

Mit Vertreter*innen der Kampagne wollen wir auf die bisherige Arbeit zurückschauen und dabei einen Blick auf selbstorganisierte Antirepressionsarbeit werfen.

Samstag, 21.03.2020, 19:00 Uhr
Barrio137, Luisenstraße 31, KA-Südstadt

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