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Info-Veranstaltung zum Tag der Politischen Gefangenen | 21. März, 19 Uhr, Barrio 137, KA-Südstadt

27. Februar 2020

Der 18. März erinnert an den Aufstand der Pariser Kommune im Jahr 1871, aber auch an ihre Zerschlagung und die folgende Repression. Die Internationale Rote Hilfe erklärte den Tag 1923 zum „Internationalen Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen“. Nach dem Ende des Nazifaschismus gab es erst wieder 1996, auf Initiative von Libertad und der Roten Hilfe, einen Aktionstag für die Freiheit der politischen Gefangenen. Seitdem finden jährlich am 18. März Veranstaltungen, Demonstrationen und Weiteres für die von Repression Betroffenen und für Antirepressionsarbeit statt. Weiterlesen …

Spendenaufruf

7. Februar 2020

Wegen ihres antisexistischen Engagements gegen einen übergriffigen Lehrenden wurde eine Genossin zu hohen Strafzahlungen verurteilt, die wir als Rote Hilfe auf Grund der bestehenden Beschlusslage zur Unterstützung von Unterlassungsklagen im Bereich des Zivilrechts finanziell nicht unterstützen können.

Wir verstehen diese Unterlassungsklagen und Entschädigungsgelder aber eindeutig als Repression gegen feministische Kämpfe, um Betroffene mundtot zu machen und rufen euch daher dazu auf, Kohle für sie zu spenden.
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Wir kochen vor Wut!

19. Dezember 2019

Liebe Genoss*innen, liebe Freund*innen,

das Jahr nähert sich dem Ende zu und wir wollen wieder unsere Wut in ein leckeres Menü zaubern.

Aus diesem Anlass lädt euch die Rote Hilfe Ortsgruppe Karlsruhe herzlich zum großen Festessen WirkochenvorWut ein – diesmal jedoch zum Jahresbeginn.

 

Wann: Samstag, den 4.1.2020, ab 18 Uhr.
Wo: Im Barrio 137, Luisenstraße 31, 76137 Karlsruhe

Auch dieses Mal zaubern wir für euch leckeres Essen, coole Cocktails und ein spannendes Abendprogramm.

Mit solidarischen Grüßen

Eure Rote Hilfe OG Karlsruhe

Start der #NoPolGBW-Kampagne in Karlsruhe

4. Juli 2019

Am kommenden Wochenende startet die landesweite Kampagne gegen die Verschärfunf der Polizeigesetze in Baden-Württemberg auch in Karlsruhe. Gleich zwei Veranstaltungen werden euch über die geplanten Gesetzesverschärfungen informieren und die geplanten Gegenaktionen im Rahmen der #NoPolGBW-Kampagne vorstellen. Weiterlesen …

Niemand bleibt im Regen steh’n! – Kampagne gestartet

21. Juni 2019

Seit nunmehr über anderhalb Jahren gehen wir gegen die rassistischen Aufmärsche in Kandel und Umgebung auf die Straße und konfrontieren die Nazis mit unserem direkten Protest und Widerstand. Selbstbestimmter und konsequenter antifaschistischer Widerstand ist dabei nicht nur den Nazis, sondern auch dem Staat ein Dorn im Auge, weshalb es nicht weiter verwunderlich ist, dass im Zusammenhang mit den Kandel-Protesten nun unzählige aktive AntifaschistInnen vor Gericht gezerrt und die antifaschistische Bewegung als ganzes kriminalisiert werden soll. Hier soll juristisch das fortgesetzt werden, was in Kandel und anderswo schon die ganze Zeit gang und gäbe ist: Wegschauen bei rechter Gewalt und aktive Unterstützung der Nazis durch staatliche Institutionen.
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Vortrag & Theke: Was tun bei Repression?

27. Februar 2019


Stellt euch vor, bei einer politischen Aktion ging irgendwas in die Hose. Ihr hattet Stress mit den Cops, seid in der Gesa gelandet oder erhaltet nach einigen Wochen aus heiterem Himmel eine Vorladung oder einen Strafbefehl. Jetzt heißt es: Kühlen Kopf bewahren!
Der kurze Input wird euch einen Überblick liefern, wie ihr euch in solchen Situationen am besten verhaltet. Was sind die nächsten wichtigen Schritte? Welche Fristen sind eventuell zu beachten? Brauche ich eine*n Anwält*in? Was genau ist ein Strafbefehl und welche Möglichkeiten habe ich darauf zu regieren? Wie komme ich an Kohle um meine eine mögliche Strafe zu bezahlen? Und wie kann mich eigentlich die Rote Hilfe dabei unterstützen?
Anlässlich des Tages der politischen Gefangenen am 18. März liefern wir euch einen knackigen Überblick mit den wichtigsten Antworten und stehen danach natürlich bei einer Limo für Fragen zur Verfügung. Außerdem trinken wir gerne mit euch den ein oder anderen Soli-Cocktail für die politischen Gefangenen, denn: Solidarität ist eine Waffe!
Datum: 16. März 2019, 18.00 Uhr
Ort: Barrio 137, Luisenstr. 31, Karlsruhe

Weiterer Anquatschversuch vom Verfassungsschutz

30. Juni 2018
Am 07.06. kam es mal wieder zu einer Anquatsche in Karlsruhe. Angesprochen hat ein ca. 30 jähriger Mann, der sich als Frank Gross und Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes (Verfassungsschutz) vorstellte.
Offensichtlich wurde die angesprochene Person im Vorhinein schon beschattet um dann an einer S-Bahn Haltestelle abgepasst zu werden. Der ca. 1,80 m und gut gebräunte „Frank“ ging dabei sehr offensiv vor. Zuerst versuchte er die Person aus der Reserve zu locken und faselte etwas davon, dass er „Vorurteile abbauen“ wolle. Selbst nachdem „Frank“ klar gesagt wurde, dass er nicht erwünscht sei und gehen solle, stieg er mit in die Straßenbahn ein. Dort versuchte er die Person mit Informationen aus ihrem persönlichen Leben zu verunsichern. An der nächsten Haltestelle stieg er dann jedoch aus.
Auch Tage danach war der Spuk noch nicht zu Ende. Durch Anrufe und SMS auf das private Handy wurde die Person weiter belästigt.