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18. März: Tag der politischen Gefangenen – Kundgebung 18 Uhr | Friedrichsplatz

8. März 2021

Der 18. März als Kampftag der politischen Gefangenen nimmt seinen Ursprung in revolutionären Bestrebungen des 19 Jahrhunderts, das damalige herrschende parlamentarisch-monarchische Feudalsystem, durch eine Gesellschaft der Selbstverwaltung, frei von Ausbeutung und Unterdrückung zu ersetzen. Diese selbstverwaltete Gesellschaft ist als Pariser Commune in die Geschichte eingegangen. Nach 71 Tagen, am 28. Mai 1871 wurde sie mit brutaler Härte zerschlagen – 20.000 Menschen wurden ermordet, Tausende kamen in Gefangenschaft. Der Versuch, gesellschaftliche Veränderung voranzubringen, war gescheitert.
Aber was haben unsere Genoss:innen vor uns von dieser Geschichte gelernt und was können wir heute noch davon lernen? Die Herrschenden werden ihre Macht nicht freiwillig aufgeben, sondern diese mit aller Härte verteidigen. Sie bestrafen uns, stecken uns in Knäste und werden alles dafür, dass wir uns nicht organisieren und eine ernsthafte Gefahr darstellen. Aber wir haben gelernt, dass Solidarität unsere Waffe ist. Solidarität zu organisieren ist wichtig, um handlungsfähig zu bleiben. Unsere Solidarität ist ihr Kontrollverlust.

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Rechte Chatgruppe bei Bruchsaler Bereitschaftspolizei aufgedeckt

12. Dezember 2020

Mal wieder per Zufall sind Sicherheitsbehörden auf eine Chatgruppe mit rassistischen und nationalsozialistischen Inhalten gestoßen – diesmal in Baden-Württemberg bei der Bruchsaler Bereitschaftspolizei. Vielen linken Aktivist*innen aus Karlsruhe und der Region ist die Bruchsaler Bereitschaftspolizei keine unbekannte. In der Vergangenheit haben sie unzählige Naziaufmärsche, sei es in Bruchsal selbst, in Karlsruhe bei Pegida usw., geschützt. Nun wurde durch ein Ermittlungsverfahren gegen einen Bruchsaler Bereitschaftspolizisten eine Chatgruppe „enttarnt“, in der insgesamt 17 Polizist*innen, von denen auch drei seit März und September beim Polizeipräsidium Karlsruhe angestellt sind, aktiv waren. Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft im Rahmen des Straftatbestandes § 86a „Verwendung Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ wurden wieder eingestellt bzw. gar nicht erst eingeleitet. Nun hat sich die Bruchsaler bzw. Karlsruher Polizei dem „Vorfall“ angenommen und Disziplinarverfahren eingeleitet. Nun ermitteln wieder Polizist*innen gegen Polizi*stinnen. Es ist nicht schwer zu erahnen, was dann letztlich daraus wird…

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Anquatschversuch in Karlsruhe

13. November 2020

Liebe Genoss*innen,

aus aktuellem Anlass möchten wir euch informieren:

Am 26.10.2020 kam es um die Mittagszeit im Karlsruher Umland zu einem Anquatschversuch bei den Eltern eines Genossen. Ein kleiner, sichtlich nervöser Mann mit dunklen Haaren und Kinnbart klingelte am Wohnhaus und stellte sich, mit einem Ausweis herum fuchtelnd, als Mitarbeiter des Innenministeriums vor. Das Gespräch begann er mit einer Frage nach dem Sohn und den Worten „keine Sorge, nix schlimmes“.  Er sei hier um über angeblich gewalttätige Auseinandersetzungen in Landau (in der Pfalz) zu sprechen. Und „Rechts-Links…, sie kennen das ja.“

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Ingelheim am Rhein: Polizeibrutalität bei Protesten gegen Naziaufmarsch

28. August 2020

Im eher beschaulichen Rheinland-Pfalz hat sich am 15.August 2020 in Ingelheim am Rhein ein Polizeieinsatz ereignet, der in mehrfacher Hinsicht genauer untersucht werden sollte.

Bei Protesten gegen den Aufmarsch der neonazistischen Kleinstpartei „Die Rechte“ zu Ehren des Kriegsverbrechers Rudolf Hess kam es zu einem der schlimmsten Polizeieinsätze gegen Antifaschist*innen in Rheinland-Pfalz.
„Wenn bei einer friedlichen antifaschistischen Kundgebung mit circa 250 Teilnehmer*innen mindestens 116 Gegendemonstrant*innen durch die professionell agierenden Demosanitäter Süd-West e.V. als verletzt gemeldet werden, dann muss das im Nachgang untersucht und rechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen haben. Die Bilder erinnern an brutale Polizeieinsätze wie beim G20 Gipfel in Hamburg.“, erklärt Anja Sommerfeld, Mitglied im Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V. Weiterlesen …

Beratung wieder möglich!

3. Juli 2020

Nachdem wir während der heißen Phase der Corona-Pandemie leider unser Beratungsangebot im Barrio137 nicht anbieten konnten, ist es nun wieder möglich mit euch gemeinsam vor Ort über eure Repressionsfälle zu sprechen.

Unsere offene Beratung findet nun wieder regelmäßig jeden 3. Donnerstag im Monat im Stadtteilladen „Barrio137“ in der Karlsruher Südstadt statt. Der nächste Termin ist am 16.07. Ihr könnt euch gerne vorab anmelden bei uns (per E-Mail) oder einfach spontan vorbeikommen!

Rote Hilfe in Zeiten von Corona

25. März 2020

Aufgrund der aktuellen Lage musste sowohl unsere Veranstaltung am 21.03. zum Tag der politischen Gefangenen sowie unsere offene Beratung am 19.03. ausfallen. Die Veranstaltung zum Tag der politischen Gefangenen wollen wir nachholen, die offene Beratung werden wir für einen bisher unbestimmten Zeitraum vorerst nicht stattfinden lassen können. Wir werden euch trotzdem jederzeit per E-Mail beratend zur Seite stehen. Nutzt dazu – wenn möglich – unseren PGP Key zur Verschlüsselung.

Auf diesem Wege möchten wir euch noch die Rote Hilfe-Sonderzeitung zum 18. März – dem Tag der politischen Gefangenen – ans Herz legen. Da es nicht möglich war, diese in Printform angemessen zu verteilen, müssen wir euch leider mit der digitalen Version vertrösten: Hier entlang!

Info-Veranstaltung zum Tag der Politischen Gefangenen | 21. März, 19 Uhr, Barrio 137, KA-Südstadt

27. Februar 2020

Der 18. März erinnert an den Aufstand der Pariser Kommune im Jahr 1871, aber auch an ihre Zerschlagung und die folgende Repression. Die Internationale Rote Hilfe erklärte den Tag 1923 zum „Internationalen Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen“. Nach dem Ende des Nazifaschismus gab es erst wieder 1996, auf Initiative von Libertad und der Roten Hilfe, einen Aktionstag für die Freiheit der politischen Gefangenen. Seitdem finden jährlich am 18. März Veranstaltungen, Demonstrationen und Weiteres für die von Repression Betroffenen und für Antirepressionsarbeit statt. Weiterlesen …

Spendenaufruf

7. Februar 2020

Wegen ihres antisexistischen Engagements gegen einen übergriffigen Lehrenden wurde eine Genossin zu hohen Strafzahlungen verurteilt, die wir als Rote Hilfe auf Grund der bestehenden Beschlusslage zur Unterstützung von Unterlassungsklagen im Bereich des Zivilrechts finanziell nicht unterstützen können.

Wir verstehen diese Unterlassungsklagen und Entschädigungsgelder aber eindeutig als Repression gegen feministische Kämpfe, um Betroffene mundtot zu machen und rufen euch daher dazu auf, Kohle für sie zu spenden.
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Wir kochen vor Wut!

19. Dezember 2019

Liebe Genoss*innen, liebe Freund*innen,

das Jahr nähert sich dem Ende zu und wir wollen wieder unsere Wut in ein leckeres Menü zaubern.

Aus diesem Anlass lädt euch die Rote Hilfe Ortsgruppe Karlsruhe herzlich zum großen Festessen WirkochenvorWut ein – diesmal jedoch zum Jahresbeginn.

 

Wann: Samstag, den 4.1.2020, ab 18 Uhr.
Wo: Im Barrio 137, Luisenstraße 31, 76137 Karlsruhe

Auch dieses Mal zaubern wir für euch leckeres Essen, coole Cocktails und ein spannendes Abendprogramm.

Mit solidarischen Grüßen

Eure Rote Hilfe OG Karlsruhe

Start der #NoPolGBW-Kampagne in Karlsruhe

4. Juli 2019

Am kommenden Wochenende startet die landesweite Kampagne gegen die Verschärfunf der Polizeigesetze in Baden-Württemberg auch in Karlsruhe. Gleich zwei Veranstaltungen werden euch über die geplanten Gesetzesverschärfungen informieren und die geplanten Gegenaktionen im Rahmen der #NoPolGBW-Kampagne vorstellen. Weiterlesen …