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„Was tun bei Repression?“ Input und Theke am 20. Mai | 19 Uhr | Linkes Zentrum Pforzheim

13. Mai 2022

Stellt euch vor, bei einer politischen Aktion ging irgendwas in die Hose. Ihr hattet Stress mit den Cops, seid in der Gesa gelandet oder erhaltet nach einigen Wochen aus heiterem Himmel einen Strafbefehl. Jetzt heißt es: Kühlen Kopf bewahren!
Der kurze Input wird euch einen Überblick liefern, wie ihr euch in solchen Situationen am besten verhaltet. Was sind die nächsten wichtigen Schritte? Welche Fristen sind eventuell zu beachten? Brauche ich einen Anwältin? Wie komme ich an Kohle, um diesen Strafbefehl zu bezahlen? Und wie kann mich eigentlich die Rote Hilfe dabei unterstützen?
Nach dem Input stehen wir für Eure Fragen gerne zur Verfügung.

20. Mai 2022 | 19.00 Uhr | Linkes Zentrum Pforzheim

Wieder Anquatschversuche in der Region

5. Mai 2022

In den letzten Wochen kam es in Baden-Württemberg wieder zu mehreren Anquatschversuchen in linken Zusammenhängen, so auch in Karlsruhe und Ettlingen. Damit ihr schon mal wisst, wie solche Anquatschversuche durch die Ordnungsbehörden in der Regel ablaufen und ihr euch vorbereiten könnt, dokumentieren wir die beiden Fälle hier.

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„Was tun bei Repression?“ Input und Theke am 8. April | 19 Uhr | Barrio137

7. April 2022

Stellt euch vor, bei einer politischen Aktion ging irgendwas in die Hose. Ihr hattet Stress mit den Cops, seid in der Gesa gelandet oder erhaltet nach einigen Wochen aus heiterem Himmel einen Strafbefehl. Jetzt heißt es: Kühlen Kopf bewahren!
Der kurze Input wird euch einen Überblick liefern, wie ihr euch in solchen Situationen am besten verhaltet. Was sind die nächsten wichtigen Schritte? Welche Fristen sind eventuell zu beachten? Brauche ich einen Anwältin? Wie komme ich an Kohle, um diesen Strafbefehl zu bezahlen? Und wie kann mich eigentlich die Rote Hilfe dabei unterstützen?
Nach dem Input stehen wir für Eure Fragen gerne zur Verfügung.

8, April 2022 | 19.00 Uhr | Linkes Zentrum „Barrio 137“ (Luisenstr. 31, Karlsruhe)

Der Kampf geht weiter, ob vor oder hinter den Mauern der Knäste!

18. März 2022

Kundgebung zum Tag der politischen Gefangenen in Karlsruhe

Am heutigen Freitag, dem 18.03., fanden sich anlässlich des Tages der politischen Gefangenen 80 Menschen zu einer Kundgebung der Roten Hilfe Karlsruhe zusammen.

Dieser Tag hat für uns als Linke eine besondere Bedeutung. An diesem Tag sind wir mit unseren Gedanken bei all denen, die aufgrund ihrer politischen Betätigung von Repression betroffen sind. Viel zu viele stehen aktuell vor Gericht oder müssen horrende Geldstrafen zahlen – viel zu viele sitzen aktuell im Gefängnis – sei es, weil sie aktiv gegen Nazis vorgehen, weil sie sich für Klimagerechtigkeit einsetzen oder weil sie allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu linken Gruppen verfolgt und kriminalisiert werden.

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18. März: Tag der politischen Gefangenen

13. März 2022

Am 18.03.22 findet auch in diesem Jahr wieder der Tag der politischen Gefangenen statt, zu dem wir zu folgenden Veranstaltungen herzlich einladen:

Karlsruhe:

17.30 Uhr: Kundgebung am Werderplatz

19.00 Uhr: Soli-Theke im Barrio 137 (Luisenstr. 31, 76137 Karlsruhe)

Pforzheim:

17.00 Uhr: Kundgebung auf dem Marktplatz

19.00 Uhr: Soli-Theke im Linken Zentrum (Kronprinzenstr. 46, 75177 Pforzheim)

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Politischer Prozess gegen Ex-Bundestagsabgeordneten Michel Brandt wegen Kurdistan-Solidarität

23. Februar 2022

Am vergangenen Montag, 21.02., fand ein Gerichtsverfahren gegen den ehemaligen LINKEN Karlsruher Bundestagsabgeordneten, Michel Brandt, vor dem Amtsgericht Karlsruhe statt. Vorgeworfen wurde ihm das Verwenden von Symbolen verbotener Organisationen, die er im Rahmen von Rojava-Solidaritätsposts auf seinen Social-Media Kanälen verbreitet haben soll – konkret ging es um das Verwenden einer KCK-Fahne (Koma Civakên Kurdistan=Union der Gemeinschaften Kurdistans). Auch wurde ihm zur Last gelegt, auf einer kurdischen Demonstration in Straßburg vor bzw. neben in Deutschland verbotenen kurdischen Fahnen eine Rede gehalten zu haben und diese später mit Bildern ebenfalls auf seinen Social-Media-Kanälen dokumentiert zu haben. Das Ganze war der Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe in Höhe von 60 TS wert – wohlgemerkt, das Posten Bildern auf Facebook und Instagram.

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Gemeinsam gegen ihre Repression!

29. November 2021

Am 03. Juni 2021 kam es in der Günther-Klotz-Anlage bei den Gegenprotesten gegen die „Querdenken721“-Veranstaltung zu gewaltsamen Übergriffen seitens der Polizei. Neben einigen Verletzungen, die engagierte Antifaschist*innen an diesem Tag davontrugen, wurden mehrere Dutzend Aktivist*innen über Stunden in einem Kessel festgehalten.

Als ob dieses maßlos überzogene Vorgehen seitens der Repressionsbehörden nicht schon reichen würde, werden nun die Betroffenen kriminalisiert. So haben in den vergangenen Wochen mehrere Menschen Vorladungen von der Polizei bekommen.

Wenn ihr auch einen solchen Brief bekommen habt, dann meldet euch bei uns! Ihr könnt uns eine Mail schreiben (gerne auch verschlüsselt) oder zu unserem offenen Beratungstermin kommen. Der nächste findet am 16.12.21 um 18.30 Uhr im Barrio 137 statt. Bitte kommt nur geimpft oder genesen und tragt Maske.

Außerdem weisen wir darauf hin, dass man Vorladungen der Polizei nicht Folge leisten muss. Darüber hinaus habt ihr als Betroffene immer ein Aussageverweigerungsrecht, von welchem ihr in jedem Fall Gebrauch machen solltet: Anna und Arthur halten’s Maul!

Bitte tragt diese Info an alle potentiell Betroffenen weiter!

Offene Beratung findet wieder statt

17. Oktober 2021

Nach einer längeren coronabedinten Pause findet ab Oktober wieder unsere offene Beratung statt. Jeden dritten Donnerstag im Monat erwarten wir Euch von 18.30 bis 19.30 Uhr im Stadtteilladen Barrio 137 (Luisenstr. 31) in der Karlsruher Südstadt.

Ihr habt Vorladungen von der Polizei oder Staatsanwaltschaft, einen Strafbefehl oder andere Briefe der Repressionbehörden erhalten? Ihr seid bei einer Aktion in Gewahrsam genommen worden und fragt euch was nun auf euch zukommt oder habt andere Fragen? Dann kommt zu unserem monatlichen Beratungstermin und stellt eure Fragen. Wir werden euch entsprechend unterstützen!

Corona: Bitte beachtet eigenverantwortlich die 3G-Regel und tragt Maske, wenn ihr zu unserem Beratungstermin kommen wollt.

Gemeinsam gegen die Repression gegen die antifaschistischen Proteste am 03.06.

18. Juni 2021

Am 03.06.2021 fand in der Günther-Klotz-Anlage eine Kundgebung der rechten und verschwörungsideologischen Querdenken-Bewegung statt. Hierzu wurde antifaschistischer Gegenprotest organisiert, welcher der Karlsruher Polizei so sehr ein Dorn im Auge gewesen zu sein schien, dass über 50 Personen kurz nach ihrem Eintreffen auf der angemeldeten Gegenkundgebung in der Günther-Klotz-Anlage von Polizist*innen gepfeffert, geknüppelt und letztlich über Stunden eingekesselt wurden. Den Eingeschlossenen wurde über Stunden in der prallen Sonne Wasser und Sonnenschutz verwehrt. Nach ca. 3 Stunden begann die Polizei den Kessel aufzulösen. Hierbei kam es zu vereinzelten brutalen Festnahmen und Wegtransporten gegen Demonstrant*innen.

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18. März: Tag der politischen Gefangenen – Kundgebung 18 Uhr | Friedrichsplatz

8. März 2021

Der 18. März als Kampftag der politischen Gefangenen nimmt seinen Ursprung in revolutionären Bestrebungen des 19 Jahrhunderts, das damalige herrschende parlamentarisch-monarchische Feudalsystem, durch eine Gesellschaft der Selbstverwaltung, frei von Ausbeutung und Unterdrückung zu ersetzen. Diese selbstverwaltete Gesellschaft ist als Pariser Commune in die Geschichte eingegangen. Nach 71 Tagen, am 28. Mai 1871 wurde sie mit brutaler Härte zerschlagen – 20.000 Menschen wurden ermordet, Tausende kamen in Gefangenschaft. Der Versuch, gesellschaftliche Veränderung voranzubringen, war gescheitert.
Aber was haben unsere Genoss:innen vor uns von dieser Geschichte gelernt und was können wir heute noch davon lernen? Die Herrschenden werden ihre Macht nicht freiwillig aufgeben, sondern diese mit aller Härte verteidigen. Sie bestrafen uns, stecken uns in Knäste und werden alles dafür, dass wir uns nicht organisieren und eine ernsthafte Gefahr darstellen. Aber wir haben gelernt, dass Solidarität unsere Waffe ist. Solidarität zu organisieren ist wichtig, um handlungsfähig zu bleiben. Unsere Solidarität ist ihr Kontrollverlust.

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